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Am 5. August 2009 starb unsere Kollegin Jutta Weber-Bensch nach schwerer Krankheit. Die Entwicklung der Regionalstelle der TBS Hessen in Kassel ist fest mit ihrer Person und ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin verknüpft. 1995 als Projekt ProQua zur Qualifizierung von Klein- und Mittelbetrieben gestartet,
entwickelte sich das Kasseler TBS-Büro zu einer festen Einrichtung in der nordhessischen Beratungslandschaft. Das war nicht
zuletzt das Verdienst der Diplom-Soziologin Jutta Weber-Bensch.
Jutta Weber-Bensch kam, nach langjähriger Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Marburg – davon eine mehrjährige Forschungstätigkeit in Mexiko – und an der Gesamthochschule/Universität Kassel im Jahre 1995 über eine ABM-Stelle zur TBS in Kassel. Sie stieg jetzt, mit der
ihr eigenen wissenschaftlichen Gründlichkeit, in das Geschäft der Beraterin ein - mit großem Engagement hat sie nun
Betriebsräte beraten. 1999 wurde sie selbst zur Betriebsrätin der TBS gewählt und blieb dies bis zum Schluss.
Juttas Spezialgebiete waren – wie schon zur Zeit ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit an der Hochschule – die
betrieblichen Arbeitsbedingungen: Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, Arbeits- und Gesundheitsschutz. Mit den Projekten „Qualifizierungsberatung (ProQua)“
„Kompetenzentwicklung in Klein- und Mittelbetrieben“ (KiK) und „Qualifizierung und Chancengleichheit in der Logistikbranche in Nordosthessen“ kam die
Qualifizierungsberatung hinzu. Eigentlich sollte Jutta die Qualifizierungsstelle der TBS in Kassel mit aufbauen. Doch dazu kam es nicht mehr. Seit Anfang 2008 musste Jutta Weber-Bensch gegen die heimtückische Krankheit Krebs kämpfen. Am 5. August 2009 verlor sie diesen Kampf endgültig.
Die TBS Hessen verliert eine engagierte, kompetente und warmherzige
Kollegin, die auch von Kundinnen und Kunden hoch geschätzt
wurde.
Im September 2009 Berthold Goergens und Herbert Beel, Leiter der TBS Hessen
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