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Thema: Mitbestimmung
Arbeitsgesetze unterm Arm, Belegschaft im Rücken und Verhandlungsgeschick - das zeichnete erfolgreiche Betriebsräte bisher aus. Doch um in einer globalisierten Wirtschaft mitzubestimmen, brauchen sie mehr und andere Qualifikationen.

In Zukunft ist es noch wichtiger als bisher, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer qualifiziert, motiviert und eigenverantwortlich arbeiten. Nur wenn die Menschen an den grundsätzlichen Unternehmensentscheidungen beteiligt sind, gibt es qualitatives Wachstum. Die Vergangenheit zeigt: Mitbestimmung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft. Sie begrenzt wirtschaftliche Macht und Willkür und das schrankenlose Gewinnstreben der Shareholder. Wirtschaften soll Wohlstand für alle schaffen, nicht nur für wenige.

In der wissensbasierten Industriegesellschaft ist der Mensch und sein Wissen wichtiger als Kapital. Voraussetzung sind qualifizierte Menschen, die eigenverantwortlich gestalten. Gesunde Unternehmen entwickeln sich nur, wenn sich ihre Beschäftigten mit den Zielen, Produkten und Abnehmern identifizieren. Das setzt Mitbestimmung voraus, sowohl am Arbeitsplatz als auch auf Unternehmensebene.

Mitbestimmung bringt Qualität, Zufriedenheit und höhere Produktivität. Sie gleicht unterschiedliche Interessen aus und verhindert unproduktive Konflikte. Deutschland ist - nach der Schweiz - das Land mit den wenigsten Streiktagen von allen Industrieländern.
Serie zu Mitbestimmung
Mitbestimmung: Intelligente Lösungen für die Zukunft Die Diskussion um die Mitbestimmung ist neu entflammt, ignoriert jedoch weitgehend die Realitäten in den Betrieben. Diese benötigen intelligente Lösungen im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichem, technologischem und organisatorischem Wandel.
die Einzelartikel
trans-o-flex: Betriebsrats-Mobbing ist kein Kavaliersdelikt Seit Jahren schikaniert der Schnelllieferdienst trans-o-flex in Weinheim Betriebsräte und versucht, Wahlen in seinen Betrieben zu verhindern.
Fachveranstaltung "Älter werden im Betrieb" Unternehmen können es sich immer weniger leisten, auf die Erfahrung und Qualifikationen älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verzichten. Mit einer Fachveranstaltung am 13. November 2003 in Wiesbaden greift der RKW-Arbeitskreis "Gesundheit im Betrieb" das Thema auf.
Völkerwanderung verhindert Um das "Wertschöpfungs- und Umbaukonzept" des Vorstandes der AOK Hessen zu bewerten und die sozialen Folgen für die Beschäftigten abzufedern, ließ sich der Gesamtpersonalrat der "Gesundheitskasse" von der TBS Hessen beraten.
Betriebsräte analysieren Zukunftspotentiale Die TBS Hessen unterstützt Betriebsräte dabei, Krisen frühzeitig zu erkennen, Potentiale auszuloten und Handlungsmöglichkeiten zu definieren. Denn wenn ein Betrieb bereits in der Krise steckt, ist es häufig zu spät, um Arbeitsplätze zu retten oder die Zukunft zu planen.
Was tun gegen den Big Brother im Betrieb? Weil Videoüberwachung, Data Warehouses und Data Mining in Unternehmen immer populärer werden und diese damit häufig gegen die informationelle Selbstbestimmung ihrer Beschäftigten verstoßen, weitet die TBS Hessen ihr Beratungs- und Serviceangebot aus.
Datensammelwut hat Grenzen Die Datenschützer des Bundes und der Länder sagen schon lang, dass personenbezogene Daten in einem Business Warehouse nichts zu suchen haben. Doch nun hat sich auch ein betrieblicher Datenschützer dieser Rechtsauffassung angeschlossen. Konsequenz: Bei einem IT-Dienstleister suchen Konzernbetriebsrat und Geschäftsleitung nach Alternativen.
DGB Zukunftsforum "Innovationspolitik für Wachstum und Beschäftigung" 03. März 2005, Gewerkschaftshaus, Frankfurt am Main
Der Wettbewerb der hoch entwickelten Volkswirtschaften ist immer auch Innovationswettbewerb:...
Das DGB Zukunftsforum - "Innovationspolitik für Wachstum und Beschäftigung" widmet sich dem Zusammenhang von Innovation, Beschäftigung und Wissensmanagement....
Flyer: Forum Innovations- und Potentialentwicklung Das Netzwerk "Offenes Lernen Offenbach" lädt zu Kooperationsveranstaltungen <Weiterbildung und Potentiale bei un- und angelernten MitarbeiterInnen> (19.02.04) und <Einführung des "Wissensmanagements" mit einem Planspiel> (17.03.03) nach Offenbach ein.
Globale Arbeitnehmerrechte. Mitglieder des Eurobetriebsrats Freudenberg haben eine Übersicht einiger wichtiger Dokumente zu Internationalen Normen und Grundsätze über soziale Mindeststandards zusammengestellt.
Innovation und Beschäftigung Innovation schafft Beschäftigung. Das ist fast eine Binsenweisheit. Gewerkschaften und TBS Hessen betrachten Innovation als sozialen Prozess.
Innovation als Aufgabe für Betriebsräte Viele "dot.coms", die Unternehmen der New Economy, sind letztlich an mangelnder Innovationsfähigkeit gescheitert. Diese These begründen Regine Rundnagel und Peter-Martin Cox von der TBS Hessen in Computer Fachwissen 9/2003. Ihrer Auffassung nach darf Innovation nicht mehr allein Chefsache bleiben. Betriebs- und Personalräte müssen Initiativen ergreifen, um Beschäftigung langfristig zu sichern. Der Artikel in Computer-Fachwissen zum download.
wissen ist was wert Mit dem Kongress vom 11. - 13. 02. 2003 kam das Thema Wissensmanagement auf die Tagesordnung. Konzepte und Methoden wurden offengelegt, Probleme und Chancen analysiert und vor allem Gestaltungshilfen für Beschäftigte aufgezeigt.
Literaturtipp: Chancengleichheit im Betrieb Das neue Betriebsverfassungsgesetz hat die Rechte des Betriebsrats gestärkt, sich für die Gleichstellung von Männern und Frauen einzusetzen. Ein Handbuch soll hierzu praktische Anregungen geben. Gezeigt werden erprobte Beispiele guter betrieblicher Praxis in verschiedenen Handlungsfeldern.
Literaturtipp: Grundlagen zum Wirtschaftsausschuss Engagierte InteressenvertreterInnen erwarten kurze und klare Informationen – auch zum WIrtschaftsausschuss. Das neue Buch von TBS-Berater Peter-Martin Cox und seinem CO-Autor Jürgen Offermann hilft mit Fakten, Urteilen, Strategien und Arbeitshilfen praxisgerecht, den Wirtschaftsausschuss zu einem wichtigen und effizienten Handlungsinstrument einer solidarischen Interessenvertretung zu machen.
Politische Wertentscheidungen vor reiner Ökonomie Hessens DGB-Vorsitzender Stefan Körzell hat nicht nur die Kosten der SAP-Einführung im Blick, sondern den gesamten Prozess. Er plädiert für ein "Konzept aus Rahmen- und Einzelvereinbarungen".
Metropolenkonferenz Arbeitskonferenz "Verkehrsnetze, Menschen, Waren und Informationsverkehr" am 13. + 14. Juni 2002 in Frankfurt am Main.
Mitarbeiterorientiertes Call Center! Was ist ein mitarbeiterorientiertes Call Center?
Qualitätsmanagement in der Bildungsarbeit Seit Mitte der 90er Jahren müssen die Beschäftigten des Internationalen Bundes (IB) verschiedenste Modelle zur Geschäftprozessoptimierung und für das Qualitätsmanagement über sich ergehen lassen.
Reform für Betriebsratsarbeit in einer globalisierten Wirtschaft Arbeitsgesetze unterm Arm, Belegschaft im Rücken und Verhandlungsgeschick - das zeichnete erfolgreiche Betriebsräte bisher aus. Doch um in einer globalisierten Wirtschaft mitzubestimmen, brauchen sie mehr und andere Qualifikationen. Der Entwurf für eine neue Betriebsverfassung hilft da nur wenig.
TBS hat die Beteiligungsorientierung "erfunden" Anfang Mai 2003 feierte die TBS Hessen ihr 15-jähriges Bestehen. Die Entwicklung vom Infopool zur "Unternehmensberatung für Betriebsräte" umreißt Klaus Wagenhals.

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