Was verstehen Sie unter Innovation, Frau Zumbeck?
Innovation ist
jede Entwicklung, die sowohl dem Unternehmen, wie auch den Beschäftigten
zugute kommt. Das muss zunächst keine große Veränderung sein, auch
kleine Schritte können einen Innovationsbeitrag leisten. Dafür müssen
aber die Beschäftigten gewonnen werden, weil nur sie den insgesamt
großen Schub bewirken können.
Es muss deshalb
insgesamt im Unternehmen ein Klima herrschen, das zukunftsgerichtete
Gedanken fördert. Dies geht nur, wenn den Beschäftigten eine demokratische
Teilhabe an der Entwicklung ihres Unternehmens zugestanden wird.
Die "Herr im Haus"-Mentalität, die wir noch immer in einigen Betrieben
zu verzeichnen haben, kann diesen Fortschritt nicht befördern. Wenn
Betriebsräte bei Entscheidungen nicht mit am Tisch sitzen, wird
man die Beschäftigten nur schwer für Gedanken öffnen können, die
ihre eigene Sicherheit zeitweilig in Frage stellen.
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