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DGB Zukunftsforum "Innovationspolitik für Wachstum und Beschäftigung"
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Donnerstag, 3. März 2005, Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, Frankfurt
Der Wettbewerb der hoch entwickelten Volkswirtschaften ist immer auch Innovationswettbewerb: Die Innovationsfähigkeit der Unternehmen und die Innovationskraft der Gesellschaft sind eine entscheidende Basis für den Erhalt von vorhandenen und für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Als ein wesentlicher Grund für die unbefriedigende wirtschaftliche Dynamik in der Bundesrepublik wird das unzureichende Ausmaß von Innovationen in neue, zukunftsfähige und beschäftigungsträchtige Felder angesehen.
Innovationen, definiert als die Durchsetzung einer technischen oder organisatorischen Neuerung, werden von Menschen gemacht: Innovation ist als komplexer sozialer Prozess zu begreifen, in dessen Mittelpunkt der Mensch, seine Qualifikation, seine Kreativität und seine Motivation als Quelle jeglicher Innovation steht.
In der Vernachlässigung dieser Grundvoraussetzung liegt aus gewerkschaftlicher Sicht die wesentliche Ursache für die Innovationsschwäche des Standortes Deutschland, insbesondere der Strukturwandel zur wissensbasierten Industrie verläuft deutlich langsamer als in anderen Industrieländern. Nach wie vor dominieren in der Bundesrepublik, anders als z.B. in den skandinavischen Ländern, hierarchische Unternehmensstrukturen und innovationshemmende Unternehmenskulturen, die die schnelle Umsetzung innovativer Ideen be- oder gar verhindern.
Das DGB Zunkunftsforum - "Innovationspolitik für Wachstum und Beschäftigung" widmet sich vor diesem Hintergrund dem Zusammenhang von Innovation, Beschäftigung und Wissensmanagement. Neben den beschäftigungspolitischen Anforderungen aus Sicht der Gewerkschaften sollen dabei die Innovationspotentiale der hessischen Wirtschaft sowie die Bedeutung der Mitbestimmung für Innovationsprozesse im Vortragsteil (9.30-12.00 Uhr) im Vordergrund stehen.
In der Arbeitsgruppenphase (13.00-15.00 Uhr) stehen dann die Themenkomplexe Innovation, Beschäftigung und Wissensmanagement im konkreten betrieblichen Umfeld in der Metall- und Elektroindustrie, im Telekommunikationsbereich sowie in der Chemie- und Kunststoffindustrie im Mittelpunkt. Dabei sollen gewerkschaftliche Positionen und Forderungen für die jeweiligen Tätigkeitsfelder formuliert werden. Außerdem sollen "best-practice-Beispiele" vorgestellt und über die beteiligungsorientierte Gestaltung von Arbeit, Technik und Innovation sowie die Nutzung von mitbestimmungsrechtlichen Möglichkeiten diskutiert werden.
Den Abschluss bildet eine Diskussionsrunde (15.30-16.30 Uhr), die zunächst die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorstellt und unter Einbezug der AuftaktreferentInnen Anforderungen an die Innovationspolitik aus gewerkschaftlicher Sicht formuliert.
Die Tagung ist als Schulungs- und Bildungsveranstaltung gemäß § 37 Abs. 7 BetrVG anerkannt und geeignet nach § 40 Abs. 2 HPVG.
Ablauf der Tagung
1. Begrüßung und Vorträge (9.30-12.00 Uhr)
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Dr. Astrid Ziegler (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut, Düsseldorf): Innovationsförderung aus beschäftigungspolitischer Sicht
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Dr. Frank Padberg (Statistisches Landesamt Hessen, Wiesbaden): Innovationspotentiale der hessischen Wirtschaft |
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Christine Zumbeck (Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf): Mitbestimmung und Innovation |
Mittagspause (12.00-13.00 Uhr)
2. Arbeitsgruppen zum Themenkomplex: "Innovation, Beschäftigung und Wissensmanagement im konkreten betrieblichen Umfeld" (13.00-15.00 Uhr)
Kaffeepause (15.00-15.30 Uhr)
3. Abschlussdiskussion: Anforderungen an die Innovationspolitik aus gewerkschaftlicher Sicht (15.30-16.30 Uhr)
In der Abschlussrunde werden zunächst die Ergebnisse der AGen vorgestellt und unter Einbezug der AuftaktreferentInnen diskutiert. Auf dieser Basis sollen allgemeine Anforderungen an die Innovationspolitik aus gewerkschaftlicher Sicht formuliert werden.
Hier können Sie sich online anmelden

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