TBS in Hessen
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Aktuelles
Niedriglohnsegment wächst in Hessen weiter an
Nach den Ergebnissen einer Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation, die im Auftrag von DGB und ver.di erstellt wurde, arbeitet mittlerweile rund jeder fünfte Beschäftigte in Hessen in diesem Sektor. Die Zahl liegt mit 21,3 Prozent über dem Durchnitt der Bundesrepublik (20,9 Prozent). Signifikant betroffen sind dei Frauen - insgesamt trifft es ein Drittel aller Frauen! Weniger als fünf Euro pro Stunde erhalten sechs Prozent der Frauen für ihre Arbeit - "verdienen" ist angesichts dieses Betrages der falsche Begriff.
Nach Definition der Gewerkschaften ist Niedriglohn ein Arbeitslohn unter 9,50 Euro pro Stunde (bzw. ein Monatseinkommen von 1.586,50 Euro) brutto. Zunehmend sind im wirtschaftsstarken Bundesland Hessen Zweit- und Drittjobs neben bzw. in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder unterstützende Sozialhilfe notwendig, um die Existenz zu sichern. Das ist ein deutliches Zeichen für soziale Schieflage!


Niedriglohnbroschüre des DGB
Pressemeldung des DGB: Kleines Geld im Land der großen Banken – wie sich der Niedriglohn in Hessen breit macht

Alles easy? Millionen EC-Karten-Daten von Easycash gespeichert
Beim Bezahlen mit EC-Karte in Läden und Supermärkten findet in der Regel systemseitig eine Bonitätsprüfung des Kunden statt. Der größte deutsche EC-Netzbetreiber, die Easycash GmbH mit Sitz in Ratingen, hat dazu eine immense Datensammlung angelegt, gespeichert werden die Umsatz- und Kartendaten von etwa 50 Millionen deutschen Bankverbindungen. Der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, fand dazu in einem Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung harte Worte: "Das ist eine Schweinerei." Denn die Kunden hätten keine Ahnung, was hinter ihrem Rücken mit ihren Daten geschähe. Bei Easycash und den anderen Anbietern sieht man - bislang - die Dinge entspannt: Man speichere keine personenbezogenen Daten und im übrigen werde der Datenschtuz eingehalten, so die Manager.

FR-Artikel zum Thema

Kein Stopp von ELENA
Das Bundesverfassungsgericht hat dem Eilantrag nicht stattgegeben, ELENA (ELektronischer Entgelt-NAachweis) auszusetzen. Zwar räumte das Verfassungsgericht in seiner Beschlussfassung ein, dass es sich bei der mit ELENA verbundenen Datenspeicherung um einen Eingriff in ein Grundrecht handelt und das Risiko besteht, dass auf Daten unbefugt und missbräuchlich zugegiffen wird. Das Gericht sieht aber dennoch keine Veranlassung ELENA direkt zu stoppen. Jetzt wird erst im Hauptverfahren geprüft, ob ELENA verfassungsgemäß ist. Vielleicht ist der Bundeswirtschaftsminister schneller: Rainer Brüderle (FDP) hatte bereits im Juli angeregt, die Arbeitnehmerdaten-Speicherung auszusetzen und nannte zur Begründung neben dem mangelnden Datenschutz auch die Kostenexplosion.

FR-Artikel zum Thema
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Wortlaut

Jedes Schaf läßt sich zählen...
Das war einer der Slogans bei der letzten Volkszählung. 2011 ist die nächste geplant...Und auch dieses Mal gibt es Widerstand. Dieses Mal formiert er sich auch im Netz. Auf der Seite www.zensus11.de bietet die Initiative #zensus11 – Stoppt die Vollerfassung!" umfangreiche Informationen über die Zählung und Möglichkeiten sich zu beteiligen.

Zur Website #zensus 11: www.zensus11.de
Artikel in der Süddeutschen: "Volkszählung 2011 - Schnüffeln für Deutschland"
Datenschutzbeauftragter Online – Blog zu Datenschutz und Datensicherheit
Artikel "Volkszählung" bei Wikipedia
Zensusgesetz 2011
Statistische Ämter des Bundes und der Länder


Google mal wieder
Google will seinen Dienst Streetview noch in diesem Herbst starten. Ab nächste Woche läuft die vierwöchige Einspruchsfrist für die Gebäude, in denen man wohnt oder arbeitet. Experten halten diese Frist für viel zu kurz, zudem startet sie in der Ferienzeit und es gibt - zumindest bisher - keinerlei Telefon-Hotline bei Google zu diesem Thema. Ebenso ist noch fraglich, ob und wie die rechtzeitige Bearbeitung der Einsprüche sichergestellt wird. Später ist ein Einspruch erst wieder möglich, wenn die Bilder schon im Netz sind - per Link neben den Fotos.
Google Streetview - Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 11. August 2010
Informationen des Bundesdatenschutzbeauftragten Peer Schaar
Formular zum Widerspruch bei Google

Arbeiten bei der Hitze?
Seit 23. Juni ersetzt die neue Technische Regel für Arbeitsstätten (ASR) ASR A3.5 Raumtemperatur die alte Arbeitsstätten-Richtlinie 6. Hier werden jetzt klar überprüfbare bedingungen genannt, unter denen eine Raumtemperatur von 26 Grad überschritten werden darf. Zudem gibt es deutlichere Maßnahmen, um die Sommerhitze erträglicher zu machen. Auf der von der TBS mit betriebenen Plattform ergo-online.de finden Sie konkrete Tipps und weitere Informationen rund um das Thema "Arbeiten bei der Hitze".
weitere Tipps auf www.ergo-online.de

Nein zur Kopf-Pauschale!
Die Kopfpauschale ist eine Politik gegen Menschen. Der DGB hat eine Kampagne gegen den einheitlichen Betrag für jede und jeden gestartet, denn ein vom einkommen unabhängiger Betrag ist ungerecht, unsozial und unsolidarisch.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ruft deshalb zu einem Aktionsbündnis auf "Köpfe gegen Kopfpauschale" auf.

Kopfpauschale stoppen

zur Webseite der Kampagne
GPS ist ein Thema - auch im TBS-Netz
G P Was? GPS steht für Ganzheitliche Produktionssysteme und verbindet bestehende Management- und Produktionskonzepte so miteinander, dass diese sich sinnvoll ergänzen. Die TBS Hessen hat eine Informationsseite eingerichtet, im TBS-Netz befasst sich eine Arbeitsgruppe mit diesem Thema.
Die TBS Hessen bietet in Kassel zu diesem Thema am 17. Juni in Kassel ein Seminar an.

zur GPS-Infoseite
zum Seminar
zur Webseite des TBS-Netzes
attac klagt an - Bankentribunal in Berlin
Auch Ackermann und Merkel sind angeklagt - beim Bankentribunal des globalisierungskritischen Netzwerks attac vom 9.-11. April in Berlin sollen Schuldige für die Finanzkrise sowie Schritte gegen künftige Krisen benannt werden. Vor Gericht stehen die Bundesregierungen seit 1998, die Finanzaufsicht, Banken, Ratingagenturen und Wirtschaftsprüfer. Sollten Sie keine Anwälte bestellen, werden Pflichtverteidiger gestellt. Detlef Hensche, der ehemalige Vorsitzende der IG Medien, ist einer der Ankläger. Als Richter fungieren u.a. Friedhelm Hengsbach (Sozialethiker) und Jürgen Borchert (Sozialrichter).

Einen Kurzfilm zum Urteil finden Sie hier (Quelle: attac-website, produziert von Leftvision):
zum Video auf Youtube

zur Berichterstattung über das Tribunal in der Frankfurter Rundschau
zur Website von attac zum Bankentribunal
Schufa & Co. müssen Daten kostenlos verständlich erläutern!
Ab dem 1. April müssen Schufa, Creditreform und ähnliche Anbieter in Textform für den anfragenden Verbraucher verständlich und kostenlos darüber Auskunft geben, welche Daten sie gepeichert haben, woher diese Daten kamen und an wen sie bisher schon weitergegeben wurden. Zudem müssen sie mitteilen, welche Scores (Wertungen) ermittelt wurden und auf welchen Berechnungen diese beruhen. Der Appell an alle kann nur lauten, vom Recht auf kostenlose Selbstauskunft rege Gebrauch zu machen, um zu verhindern, dass womöich falsche Daten gespeichert und in Umlauf gebracht werden.

zur Webseite der Schufa
zur Webseite von Creditreform
zur Webseite des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen
zur Webseite des Verbraucherministeriums
Chronik der Tarifvertäge bei der Hans-Böckler-Stuftung
Das WSI-Tarifarchiv stellt auf der Hans-Böckler-Stiftung Informationen zu tarifverträgen seit 1994 zur Verfügung. Die Chronik wird laufend aktualisiert. zur laufenden Chronik des WSI-Tarifarchivs
STREIK.TV - Die Sendung zur Arbeit
STREIK.TV berichtet über gewerkschaftsrelevante Themen und ist ein Angebot von ver.di. Erfahrene Fernsehleute berichten tagesaktuell und bereiten Informationen für für Gewerkschafter und interessierte Bürgerinnen und Bürger auf.

Sendung vom 3. März:

zur Webseite von streik.tv
Bundesverfassungsgericht urteilt: Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Grundgesetz!
Die Vorratsdatenspeicherung ist verfassungswidrig, dies hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden (AZ: 1 BvR 256/08). Demnach verstoßen die Paragraphen zur Vorratsdatenspeicherung gegen Artikel 10 Abs. 1 des Grundgesetzes. Da die Paragraphen somit nicht sind, entfällt die gesetzliche Grundlage zur Speicherung der Daten. Die Daten sind daher "unverzüglich zu löschen".
zur Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts | zum Urteil
Es könnte so einfach sein...Steuern auf Finanztransaktionen
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Petition zeichnen auf www.steuergegenarmut.de
GDD-Tagung zu Gast bei der TBS Hessen im DGB-Haus in Frankfurt
Am 27. November 2009 traf sich der Erfa-Kreis Hessen der GDD im DGB-Haus. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung der TBS Hessen als Gastgeberin. Schwerpunkte der Tagung waren der Arbeitnehmerschutz sowie die Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes.
Phasenmodell zur beschäftigungsorientierten Krisenintervention
Von der kurzfristigen Krisenintervention bis zur langfristigen Entwicklung reichen die TBS-Angebote für Betriebsräte, wenn der Betrieb in Schwierigkeiten geraten ist und Arbeitsplätze und Beschäftigung gesichert werden müssen. (weiter ...)
Unsere Kollegin Jutta Weber-Bensch
Am 5. August 2009 starb unsere Kollegin Jutta Weber-Bensch nach schwerer Krankheit. Die Entwicklung der Regionalstelle der TBS Hessen in Kassel ist fest mit ihrer Person und ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin verknüpft. (weiter ...)
Geld vom Land Hessen für Weiterbildung
Unternehmen können in globalisierten Märkten nur mit Beschäftigten mit den richtigen Kenntnisse und Fähigkeiten bestehen. Hierfür ist eine kontinuierliche und qualitativ hochwertige Weiterbildung erforderlich. Die TBS zu diesem Thema eine Workshopreihe im DGB-Haus in Gießen an. (weiter ...)
Qualifizierungsschecks und Qualifizierungsberatung
Die Qualifizierungsberatungsstellen der TBS in Gießen und Frankfurt führen eine kostenfreie Weiterbildungsberatung für gesellschaftlich engagierte ArbeitnehmerInnen sowie betriebliche Interessenvertretungen durch und können Qualifizierungsschecks vergeben. (weiter ...)
Betriebsrats-Mobbing ist kein Kavaliersdelikt
Seit Jahren schikaniert der Schnelllieferdienst trans-o-flex in Weinheim Betriebsräte und versucht, Wahlen in seinen Betrieben zu verhindern.(weiter ...)
Aus TBS Offenbach wurde TBS Frankfurt
Die Zentrale in Offenbach der TBS Hessen zog zum 23.2. ins DGB Haus nach Frankfurt. Die neue Adresse finden Sie hier. (weiter ...)
Die dritte Fachtagung zum Thema Mitbestimmung zu SAP für Interessenvertretungen
Arbeitsorientierter Beratungseinrichtungen für Betriebs- und Personalräte im bundesweiten TBS-Netz planen in der Zeit vom 28.Oktober bis 30.Oktober 2009 jetzt die 3. SAP Fachtagung.(weiter ...)
Intelligenter, nicht härter arbeiten
Der Nutzfahrzeughersteller MAN führt ein Produktionssystem nach dem Vorbild des japanischen Marktführers Toyota ein. Es umfasst alle Bereiche des Betriebes. Die TBS Hessen hat die Betriebsräte in München und Nürnberg im Einführungsprozess beraten. (weiter ...)

 

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